Die Bekenntnisse von Augustinus
Augustinus lebte im Ausklang der Antike. Er wurde 354 im heutigen Algerien geboren, verbrachte einen Großteil seines Lebens in Khartago, Rom und Mailand und starb 430 in Hippo in Nordafrika. Auf der Höhe seines Lebens, um 397/98 schrieb Augustinus seine Bekenntnisse. Dieses Buch, das als eine der ersten Autobiographien der Weltgeschichte gilt, war äusserst wirkmächtig für die Entwicklung der abendländischen Philosophie und des Christentums.
Augustinus unterteilt seine Bekenntnisse in 13 Bücher oder Kapitel. In den Büchern 1 bis 10 berichtet Augustinus von seinem äußeren und inneren Werdegang hin zum glaubenden Christen. Augustinus berichtet in diesen Büchern schonungslos von seinen Verfehlungen und Eitelkeiten. Zentral ist hier das großartig beschriebene Erweckungserlebnis, das Augustinus im achten Kapitel beschreibt. Augustinus erzählt uns, wie er im Alter von 32 Jahren zerknirscht und traurig im Garten sitzt und auf einmal die Stimme eines Kindes vernimmt, die sagt: „Nimm es, lies es!“. Augustinus greift zu der vor sich liegenden Bibel und öffnet sie an einer zufälligen Stelle. Was er dort liest lässt allen seinen Kummer und Zweifel verschwinden und Augustinus findet dadurch endgültig zum Glauben.
Im elften bis dreizehnten Buch gibt uns Augustinus seine Interpretation der biblischen Schöpfungsgeschichte. Im elften Buch befindet sich auch seine philosophisch interessante Analyse der Zeit. Augustinus erklärt uns hier, dass der Zeiten drei sind, nämlich: Gegenwart von Vergangenem, Gegenwart von Gegenwärtigem und Gegenwart von Künftigen. Zentral bei dieser Analyse ist, dass Augustinus die Zeit als Leistung des menschlichen Bewusstseins auffasst.
Obwohl zu einer längst vergangen Epoche der Menschheitsgeschichte geschrieben, sind Augustinus und seine Bekenntnisse immer noch aktuell und lesenswert. Karl Jaspers, in seinem Buch „Die großen Philosophen“ führt Augustinus gemeinsam mit Plato und Kant als „fortzeugenden Gründer des Philosophierens“ an. Was an Augustinus anspricht ist seine Art des suchenden Philosophierens. Philosophie für Augustinus ist nicht nur eine intellektuelle Beschäftigung, sondern sie erfasst den ganzen Menschen in seinem sehnsuchtsvollen Streben nach Wahrheit, Liebe und Gott.
Augustinus unterteilt seine Bekenntnisse in 13 Bücher oder Kapitel. In den Büchern 1 bis 10 berichtet Augustinus von seinem äußeren und inneren Werdegang hin zum glaubenden Christen. Augustinus berichtet in diesen Büchern schonungslos von seinen Verfehlungen und Eitelkeiten. Zentral ist hier das großartig beschriebene Erweckungserlebnis, das Augustinus im achten Kapitel beschreibt. Augustinus erzählt uns, wie er im Alter von 32 Jahren zerknirscht und traurig im Garten sitzt und auf einmal die Stimme eines Kindes vernimmt, die sagt: „Nimm es, lies es!“. Augustinus greift zu der vor sich liegenden Bibel und öffnet sie an einer zufälligen Stelle. Was er dort liest lässt allen seinen Kummer und Zweifel verschwinden und Augustinus findet dadurch endgültig zum Glauben.
Im elften bis dreizehnten Buch gibt uns Augustinus seine Interpretation der biblischen Schöpfungsgeschichte. Im elften Buch befindet sich auch seine philosophisch interessante Analyse der Zeit. Augustinus erklärt uns hier, dass der Zeiten drei sind, nämlich: Gegenwart von Vergangenem, Gegenwart von Gegenwärtigem und Gegenwart von Künftigen. Zentral bei dieser Analyse ist, dass Augustinus die Zeit als Leistung des menschlichen Bewusstseins auffasst.
Obwohl zu einer längst vergangen Epoche der Menschheitsgeschichte geschrieben, sind Augustinus und seine Bekenntnisse immer noch aktuell und lesenswert. Karl Jaspers, in seinem Buch „Die großen Philosophen“ führt Augustinus gemeinsam mit Plato und Kant als „fortzeugenden Gründer des Philosophierens“ an. Was an Augustinus anspricht ist seine Art des suchenden Philosophierens. Philosophie für Augustinus ist nicht nur eine intellektuelle Beschäftigung, sondern sie erfasst den ganzen Menschen in seinem sehnsuchtsvollen Streben nach Wahrheit, Liebe und Gott.
robert moosbrugger - 10. Apr, 15:17




